|
KING KONGS TÖCHTER
von Theresia Walser Theresia Walser sagt über KING KONGS TÖCHTER: "Das Stück spielt in einem Altersheim. Eine kleine vergessene Gesellschaft in der End-Situation. King Kongs Töchter sind die Pflegerinnen. Drei junge Frauen, die daran zweifeln, ob das wirklich ein Beruf sein kann, ein Beruf, in dem letztendlich nichts gelingt. Dieser Hilflosigkeit wollen sie sich nicht überlassen, was sie zu Ende bringen, soll glanzvoll sein. Sie betreiben den Tod als vitales Spiel, inszenieren die Alten in Todesszenen großer Stars ... Gestorben wird an den Todestagen der Vorbilder. Der Tod ist ein Termin, sagen sie, wir sind die Chefdisponentinnen. Das Stück spielt in einer Nacht, einerseits beschreibt es den Vorgang einer solchen Inszenierung, eine alte Frau soll als Mae West auf dem Sofa sterben. Andererseits beschreibt es splitterhaft die Unruhe der alten Bewohner in ihrer schlaflosen Zeit. Doch mitten hinein stolpert Rolfi, ein junger Kerl von der Straße, ein Abenteurer ..."
Theresia Walser wurde 1967 in Friedrichshafen geboren. Sie besuchte die Schauspielschule in Bern. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin. Sie wurde von der Zeitschrift Theater heute zur Nachwuchsdramatikerin des Jaheres 1998 und zur Dramatikerin 1999 gewählt. 1998 erhielt sie die Fördergabe des Schiller-Gedächtnispreises des Landes Baden-Württemberg. Ihre Stücke: Kleine Zweifel (1995), Das Restpaar (1996), King Kongs Töchter (1998), So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr (2000). Münchner Kammerspiele home |